Was sind Lakeballs und was macht sie so besonders?

Haben Sie schon einmal etwas von Lakeballs gehört? Nein! Dann gehören Sie sicher nicht zu den Golfspielern. Der Begriff kommt nämlich genau aus diesem Bereich. Lakeballs sind Golfbälle, die aus dem „Lake“ – also Teich – gefischt, aufbereitet und wiederverkauft werden. Warum das so ist und wie das ganze System funktioniert, das klären wir im folgenden Bericht.

Wie eingangs bereits erwähnt sind Lakeballs gebrauchte Golfbälle, welche schon mal in einem Gewässer waren und neu aufbereitet wurden. Doch warum sollten Sie solche gebrauchten Bälle kaufen, wenn es doch genügend Möglichkeiten gibt, neue Golfbälle zu kaufen? Um genau zu sein gibt es sogar mehrere Gründe, die dafürsprechen. Im Folgenden nennen wir Ihnen 3 Gründe für Lakeballs.

Warum Lakeballs?

Kosten

Echte Golfbälle sind aus hochwertigem Material und oftmals sehr teuer! Jeder Golfer weiß das und achtet daher nicht nur aus Gewinngründen auf einen guten Treffer. Kein Golfer verliert gerne einen Golfball, da es einem Geldverlust gleichkommt. Abgesehen davon ist Golfspielen generell kein günstiges Hobby, wer also wenigstens bei den Golfbällen sparen kann, der wird dies auch tun. Und sein wir mal ehrlich, wer erkennt schon von weitem den Unterschied, ob Sie mit einem neuen oder gebrauchten Golfball spielen?

Gleichwertigkeit

Golfbälle, welche lange im Wasser lagen, haben, wenn es sich um hochwertige Bälle handelt, in der Regel keinerlei Qualitätsverluste. Dies liegt daran, dass Golfbälle aus einer besonders harten Kunststoffschale und manchmal auch Hartgummi bestehen, welche unterschiedliche Kerne beinhalten. Zudem gibt es Varianten mit Mehrschichtkernen aus unterschiedlichen Materialien. Viele Hersteller testen ihre Bälle auch auf Wasserbeständigkeit, bevor sie sie in den Verkauf geben. Wenn ein Online-Shop Ihnen also sagt, dass neue Bälle besser sind, dann nur aus eigenen Profitgründen.

Nachhaltigkeit

Die Herstellung von Golfbällen ist oftmals nicht besonders umweltfreundlich. Es werden Kunststoffe erhitzt, wodurch Dämpfe entstehen und es werden verschiedene chemische Prozesse in Gang gebracht. Einer Schätzung der dänischen Gold Union zufolge benötigen zudem Golfbässe bis zu 1.000 Jahre um sich vollständig zu zersetzen. USA als Vorreiter der Golfspielernationen lässt jährlich einen Golfballverlust von bis zu 300 Millionen verzeichnen. Diese Golfbälle liegen meist zu großen Teilen in Teichen, Flüssen oder Seen und stören die natürliche Umgebung.

Wie gelangen Firmen an Lakeballs?

Das werden sie sicher nicht an die große Glocke hängen aber vermutlich haben Firmen Kontakte zu Golfplatzbetreibern oder Serviceunternehmen, welche diese Art von Golfbällen aufsammeln und in großen Mengen verkaufen. Im Grunde bekommt so jeder etwas vom Kuchen ab und letztendlich zahlt der Endkunde deutlich weniger für einen Markenball wie Bridgestone oder Callaway als im Neuverkauf. Wer eine gute Taucherausrüstung hat, sich damit auskennt und weiß wo er tauchen muss, kann sich natürlich auch selber auf die Suche begeben. Doch der Aufwand lohnt sich meistens nicht, daher bevorzugen viele natürlich den Weg über Online-Shops.

Woher erhalte ich Lakeballs?

Eine bekannte Quelle ist Amazon. Hier erhalten Sie Lakeballs in unterschiedlichen Varianten und von den verschiedensten Marken. Lakeballs gibt es hier meist in Packungen mit mehreren Bällen. Je mehr Bälle, desto günstiger ist der Preis. Zudem gibt es Markenmix-Packungen, also ein Mix aus verschiedenen Marken. Hierunter finden sich meist wertige Firmen wie Callaway oder Bridgestone. Zudem gibt es unterschiedliche Farben, wobei die meisten Golfbälle natürlich in weißer Farbe sind.
Die Preise liegen pro Ball im Durchschnitt bei unter einem EUR. Auch gibt es unterschiedliche Qualitätsstufen wie AAA oder AAAA.

Fazit

Es spricht nichts gegen Lakeballs, denn diese sind sowohl in finanzieller Hinsicht als auch in Sachen Umwelt und Nachhaltigkeit für viele die bessere Wahl. Warum neu, wenn es so günstiger und besser ist? Manch einer braucht einfach das Gefühl sich etwas Neues gekauft zu haben, doch neu muss nicht immer gleichbedeutend mit unberührt sein. Ein neuaufbereiteter Lakeball ist im Grunde sogar noch besser als ein neuer Golfball, da dieser bereits bewiesen hat, wie beständig er ist und sich als treuer Diener bei jedem Golfturnier beweisen kann.

Letzte Aktualisierung am 29.06.2022 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API